Aus
vorhandenen Urkunden und Ruinen geht hervor dass Olympos in hellenistisher
Zeit gegründet wurde und dass das Volk einer anderen ethnischen
Gruppe als der Lykier angehörte. Die antike Hafenstadt wurde
im 2. Jahrhundert gegründet und wurde bis zum 4. Jahrhundert
n. chr. bewohnt. Die antike Stadt Olympos liegt in einem unvergleichlich
und unbeschreiblich schönennen Tal, direkt an der Küste
mit einem herrlichen Strand.
Nordwestlich
von Olympos, zu fuss ungefähr in eine Stunde, erreicht man
Chimaera (Yanartas). Das berühmte "ewige Feuer"
des Ungeheuers Chimeara welcher einen Ziegenleib hatte mit ein
Löwenkopf und einem Schlangenschwanz kann hier bewundert
werden. Hier hat sich die Bellerophonsage zugetragen. Vom Ungeheuer
ist auf der Erde nur der Feueratem übrig geblieben, welcher
seit Jahrhunderten weiterbrennt. Diese schöne Sage die Homer
vom Lykier Glaucos erählen lässt, wollen wir hier kurz
weitererzählen. Die
schöne Gemahlin des Königs Anteia verliebt sich beim
Anblick in den von den Göttern so reich mit Tapferkeit und
schönheit ausgestatteten Bellerophon. Aber trotz all ihrer
Reize und Schönheit kann sie nicht das Herz des Helden erobern.
Der anständige Jüngling weist die Königin die Ihren
Gatten betrügen will jedesmal zurück. Aus diesen Grund
verleumdet Anteia den Jungen beim König und sagt ihm "Entweder
stirbst Du, Oh, Proitos, oder Du lässt Bellerophon töten,
denn er ist ein Feind der Unbescholtenheit."
Der
König ist über diese Worte sehr erzürnt, denn einen
Gast zu töten, wäre eine Tat, die sowohl bei den Göttern,
als auch bei den Menschen Missfallen erregen würde.
Aus diesem Grund gibt der König Bellerophon einen Brief und
schickt ihm damit zu seinen Schwiegervater Lobates, König
von Lykien. Als Lobates den Brief liesst erfährt er, dass
er diesen unmoralischen Mann, der seine Tochter belästigt
hatte, töten soll. Obates beschliesst seinen Schwiegersohn
zu rächen, aber ohne Mörder seines Gastes zu werden.
Er gibt Bellerophon den Auftrag mit dem Ungeheuer Chimaera zu
kämpfen. Bellerophon besteigt Pegasos und reitet mit ihm
in den Himmel, er tötet Chimaere aus der Luft, indem er seine
lange Lanze mit einer Spitze aus Blei in den feuerspeienden Rachen
des Ungeheuers stösst. Heute
sehen wir das es sich hier um Erdgas handelt, welches zwischen
den Steinblöcken ausströhmt. |
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